Aktuelles

Anschubfinanzierte Projekte 2021

Der Forschungsschwerpunkt Zentrum für Schul-, Bildungs- und Hochschulforschung (ZSBH) fördert im Rahmen von Ausschreibungen thematisch einschlägige Projekte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Im kommenden Jahr werden zwei Projekte seitens des ZSBH gefördert: Professionelles Wissen von angehenden Lehrkräften mit Fach Wirtschaft – eine Eye-Tracking basierte Untersuchung von Dr. Sebastian Brückner sowie das Projekt AkteurInnen in der Sprachförderung am Übergang Kindertageseinrichtung-Grundschule – Perspektiven von pädagogisch Professionellen auf Kinder und ihre Eltern von Dr. Karin Kämpfe. Projektbeschreibungen finden sie hier.

 

Sektionstagung Empirische Bildungsforschung

Die vom ZSBH geförderte und im September 2020 verschobene AEPF-Tagung findet nun als Sektionstagung Empirische Bildungsforschung vom 13.- 15. September 2021 an der JGU in Mainz statt. Alle Informationen zur Tagung finden Sie hier.

 

Wechsel in der Geschäftsstelle

Zum 01.09.2020 verabschiedet sich Sophie Bülter aus der Geschäftsstelle des ZSBH. Für Frau Bülter übernimmt Joshua Hausen die Geschäftsstellenleitung. Wir bedanken uns herzlichst bei Frau Bülter für ihre Arbeit am ZSBH und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.

 

Workshop zur Antragsberatung 

  • Im Mittelpunkt des Workshops am 20. November 2020 steht die Diskussion und Weiterentwicklung geplanter Antragsvorhaben von Professor*innen und Postdoktorand*innen.
  • Thematisch und methodisch ist der Workshop zur Antragsberatung offen für alle Antragsvorhaben, die sich den Säulen und Themenfeldern des ZSBH (https://www.zsbh.uni-mainz.de/forschung/) zuordnen lassen.
  • Zum Workshop müssen keine vollständigen Antragsskizzen vorliegen. Es können auch erste Antragsideen, Entwürfe zur Forschungsfrage, zum theoretischen Hintergrund, zum Design und methodischen Vorgehen eingebracht werden.
  • Die Teilnehmenden bekommen die Gelegenheit, nach einer kurzen Einführung Feedback zu ihren geplanten Antragsvorhaben in Kleingruppen von zwei Expert*innen zu erhalten und anschließend allgemeine Fragen im digitalen Plenum zu diskutieren.
  • Je nach aktueller Lage des Infektionsgeschehens in Bezug auf die COVID-19 Pandemie findet der Workshop unter Einhaltung der Hygienevorschriften in Präsenz oder online statt. Derzeit planen wir mit einem digitalen Termin via MS Teams.

Weitere Informationen (auch zum Bewerbungsprozess): ZSBH_Workshop_Antragsberatung_November 2020

 

Kurzvorstellung Neumitglieder

Jonathan Granzow absolvierte das Studium der Komposition 2014 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Bis 2019 war er Lehrbeauftragter für das Schulpraktische Klavierspiel an der Hochschule für Musik in Mainz und Dirigent sowie Teil der musikalischen Leitung der Rheingauer Filmsymphoniker e.V. Von 2016-2017 erhielt er ein Kompositionsstipendium der Mozart-Stiftung. 2018 war er Lehrbeauftragter für Musiktheorie an der Wiesbadener Musikakademie. Seit 2019 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Musikpädagogik an der Hochschule für Musik in Mainz. Im Rahmen Qualitätsoffensive Lehrerbildung promoviert er im Lehr-Lern-Forschungslabor Musik.

Dr. Sebastian Brückner absolvierte 2011 sein Diplomstudium der Wirtschaftspädagogik mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik und Controlling an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Mit seiner Dissertation „Prozessbezogene Validierung anhand mentaler Operation bei der Bearbeitung wirtschaftswissenschaftlicher Testaufgaben“ beendete er seine Promotion zum Doktor der wirtschaftlichen Staatswissenschaften 2015 an der JGU. Bis 2017 war er als Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik tätig. Anschließend legte er ein Referendariat für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen ab. Seit November 2018 ist er erneut Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik bei Frau Univ.-Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia.

Jacqueline Beisiegel studierte erfolgreich Mathematik und Schulmusik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit Oktober 2018 promoviert sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Mainz. Sie wirkt zudem an dem Forschungsprojekt „Musik und Persönlichkeit“ mit, welches den Zusammenhang zwischen Teilhabeverhalten und Persönlichkeitsmerkmalen von Schülerinnen und Schülern untersucht.

Wir heißen alle drei herzlich willkommen im ZSBH

 

2019

Mercator Science-Policy Fellowship-Programm

Seit 2016 fördern die Rhein-Main-Universitäten in Kooperation mit der Stiftung Mercator den Dialog mit Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Medien. Seit Beginn des Programms haben die Fellows über 800 Gespräche mit knapp 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Rhein-Main-Gebiet geführt.

Die Fellows lernen aktuelle wissenschaftliche Perspektiven auf Ihre Arbeitsgebiete kennen während die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Einblicke in aktuelle Praxisdebatten erhalten.

Vom 12.-14. November 2019 besuchten wieder 31 Führungskräfte aus Bundes- und Landeseinrichtungen, der EU und internationalen Organisationen, Medien und NGOs die RMU. Univ.-Prof. Dr. Tobias Feldhoff, Sprecher des Zentrums für Schul-, Bildungs- und Hochschulforschung, führte ein Gespräch mit Helga Schmidt, Stellvertretende Chefredakteurin WDR Hörfunk und Leiterin Recherche des WDR zu spannenden Fragen, wie beispielsweise:

Bildungspolitik - Warum liegt Deutschland im internationalen Vergleich so weit hinten, wenn es um die Aufstiegschancen durch Bildung geht?

Wie können die Chancen von Kindern aus bildungsfernen Familien verbessert werden?

Welche historischen/sozialen/ideologischen Gründe gibt es, die den deutschen „Sonderweg" in der Bildung erklären können?

Welche Strategien sind nötig um Schulen und Bildungsabschlüsse in den Bundesländern anzugleichen?

Warum gibt es so wenig effektive nationale bildungspolitische Steuerung? Welche Rolle spielt der föderative Charakter des deutschen Bildungssystems dabei?

Wie können Reformen aussehen und sind diese unter den jetzigen föderativen Rahmenvorgaben überhaupt möglich? Wie sieht die aktuelle Evaluierung der Integration von Flüchtlingen in die Schulen aus?

Impressionen

 

Ringvorlesung Populismus

Im Wintersemester 2019/20 veranstaltet der Arbeitskreis Fachdidaktik der Johannes Gutenberg-Universität die Ringvorlesung „Herausforderungen durch Populismus – Antworten aus der Fachdidaktik und Bildungswissenschaften“.

In der Ringvorlesung wird das Thema Populismus aus unterschiedlichen fachlichen und didaktischen Perspektiven behandelt. Die Veranstaltung ist nicht nur für (Lehramts-) Studierende aller Fächer, sondern auch für Refendar*innen und Praktiker*innen aus Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie für alle interessierten Zuhörer*innen konzipiert. Primäres Ziel der Ringvorlesung ist es, eine Diskussion sowohl über Fächergrenzen hinweg als auch zwischen Beteiligten aller Phasen der Lehrerbildung zu ermöglich. In jeder Veranstaltung der Ringvorlesung werden von den beteiligten Referent*innen die Probleme des Populismus aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven benannt und wissenschaftliche Erkenntnisse für den alltäglichen Umgang mit Populismus in Schule und Unterricht aufbereitetet. Die Veranstaltungen sollen ausreichend Raum für Fragen und Beiträge aus dem Publikum lassen, um gemeinsam über Fächergrenzen hinweg Möglichkeiten des Umgangs mit den Herausforderungen des Populismus in der schulischen und unterrichtlichen Praxis zu thematisieren.

Weitere Informationen | Termine

 

Weiterführung des ZSBH als Potentialbereich der JGU

Am 26.06.2019 wurde die Zielvereinbarung zur Forschungsinitiative mit dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK) des Landes Rheinland-Pfalz unterzeichnet. Hiermit wird das Zentrum für Schul-, Bildungs- und Hochschulforschung (ZSBH) als einer von acht Potentialbereichen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz weiter gefördert. Neben der interdisziplinären, fachbereichsübergreifenden und kooperativen Arbeit in den vier Themenfeldern widmet sich das ZSBH zukünftig insbesondere dem „Qualitätsverständnis in verschiedenen pädagogischen Feldern“ und der „Bedeutung von Sprache bei Lehr-Lern-Prozessen“.

Pressemitteilung | Poster