Schulforschung

Die Schulforschung¹ ist von besonderer gesellschaftlicher Relevanz. Schulen kommt neben den Hochschulen bei der Vermittlung formaler Bildung eine zentrale Schlüsselfunktion zu. Gleichzeitig ist die Institution Schule selbst durch stetige Umgestaltungen geprägt, etwa im Zuge der flächendeckenden Umsetzung der Ganztagsschule, der Debatte um Inklusion und Flucht oder der Digitalisierung. Die adäquate Erforschung der Bewältigung und Optimierung dieser Prozesse, sowie von Schule und Unterricht insgesamt, erfordert immer häufiger eine Kooperation verschiedener Disziplinen und Zugänge der Schul- und Unterrichtsforschung.

Das ZSBH schafft hierfür die geeigneten Rahmenbedingungen, indem es die an der JGU vorhandenen Expertisen aus den verschiedenen Fachdidaktiken und den Bildungswissenschaften (Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie) bündelt und gezielt kooperative Forschungsinitiativen fördert. Da mittlerweile kein Standort mehr die Expertisen in sämtlichen Bereichen der Schulforschung vereint, fördert das ZSBH die gezielte Vernetzung im Rahmen der strategischen Allianz der „Rhein-Main-Universitäten“ sowie darüber hinaus mit renommierten nationalen und internationalen Expertinnen und Experten. Die Forschungsprojekte der Schulforschung am ZSBH lassen sich den Bereichen Lern- und Bildungsprozesse sowie Unterrichtsforschung, Reformen und Entwicklung von Schulen, Professionalisierung von Lehrpersonen, Übergänge im Schulwesen zuordnen.

Die Säule Schulforschung wird durch Univ.-Prof. Dr. Tobias Feldhoff vertreten.

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¹ Schulforschung wir hier als Oberbegriff für jede schulbezogene Forschung verwendet, die Schul-, Unterrichts- und Professionsforschung miteinschließt. Der Begriff Schulforschung wird somit in diesem Konzept immer dann verwendet, wenn alle schulbezogenen Forschungsrichtungen gemeint sind. Wenn nur eine einzelne Richtung gemeint ist, wird die jeweilige Perspektive explizit benannt.