Geförderte Forschungsprojekte

2021

Im Kontext von Sprachförderung ergibt sich für pädagogisch Professionelle ein Spannungsfeld zwischen wirksamer Förderung und mit der Förderung verbundenen Verbesonderungen und subjektivierenden Adressierungen von Kindern und Eltern. Neben der Möglichkeit, durch gezielte Förderung im Deutschen die sprachlichen Fähigkeiten und damit Bildungschancen von Kindern zu erhöhen, werden diese unter diagnostischer Legitimation zugleich als Risikokinder im Bereich Sprache markiert. Diese (sprachbezogene) Defizitmarkierung impliziert insbesondere an Bildungsübergängen eine zukunftsweisende Note. Der institutionelle Übergang wird damit in mehrfacher Hinsicht zur (familiären) Herausforderung. Gerahmt sind diese Dynamiken zudem durch die Tatsache, dass Sprache(n) und sprachliche Fähigkeiten im Deutschen in den Bildungsinstitutionen zentral in hegemoniale Herstellungspraxen von Differenz, Zugehörigkeit und Nichtzugehörigkeit involviert sind (Mecheril & Quehl, 2015). Mittels Sekundäranalyse von qualitativen Interviewdaten aus der SPRÜNGE-Evaluationsstudie („Sprachförderung im Übergang Kindergarten-Grundschule evaluieren“, 2016-2019) mit frühpädagogischen Fach- und Grundschullehrkräften sollen in dem Projekt Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie Kinder und Eltern als an Sprachförderung ebenfalls Beteiligte von den pädagogisch Professionellen konzeptualisiert werden.

Das Projekt wird von Dr. Karin Kämpfe durchgeführt.

Zur Diagnostik des wirtschaftswissenschaftlichen und wirtschaftsdidaktischen Wissens von angehenden Lehrkräften mit Fach Wirtschaft liegen mittlerweile mehrere standardisierte Testinstrumente vor. Um zu verstehen, wie die Lösung dieser Testinstrumente zustande kommt, welche Strategien dabei genutzt werden, ob Instruktionstexte, Tabellen oder die Gestaltung der Antwortoptionen einer Aufgabe tatsächlich wahrgenommen werden und lösungswirksam sind, bietet das Eye-Tracking aufgrund zunehmender Benutzerfreundlichkeit mittlerweile differenzierte diagnostische Zugänge. Noch fehlt es jedoch an Untersuchungen, wie sich Unterschiede im wirtschaftsdidaktischen und wirtschaftswissenschaftlichen Wissen in den Blickbewegungen von angehenden Lehrkräften mit Fach Wirtschaft manifestieren und inwiefern das Aufgabenformat oder die Vorbildung dabei von Bedeutung ist. Das Projekt zielt darauf ab, Unterschiede im Lösungsverhalten der angehenden Lehrkräfte anhand von Blickbewegungsmetriken bei variierender Vorbildung und Aufgabenformaten zu identifizieren und zu analysieren.

Das Projekt wird von Dr. Sebastian Brückner durchgeführt.

2020

Das ökonomische Wissen von Schüler*innen steht derzeit in führenden Industrienationen im Fokus der Diskussionen. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Japan und China findet eine rege Debatte darüber statt, inwieweit das ökonomische Wissen im Schulbereich ausreichend curricular verankert ist und welche Personenmerkmale der Schüler*innen einen Beitrag zu dem erfolgreichen (ökonomischen) Wissenserwerb leisten. Das beantrage Projekt basiert auf dem simultanen Einsatz des Test of Economic Literacy in Deutschland, Japan und China. In allen Ländern wurde ein gemeinsames Instrument adaptiert, das es erlaubt, im jeweiligen Land das ökonomische Wissen der Schüler*innen objektiv, reliabel und valide zu erfassen. Die Zusammenführung der Daten, die Auswertung und das Veröffentlichen der Befunde stellt vor dem Hintergrund der sprachlichen und kulturellen Unterschiede eine große Herausforderung dar. Das Projekt dient dazu, die Zusammenführung der Datensätze zu gewährleisten, eine gemeinsame Auswertungsstrategie mit den internationalen Kooperationspartner*innen zu entwickeln und die Befunde aus den Analysen der nationalen und internationalen Scientific Community zu präsentieren.

Aus dem Projekt entstandene Publikationen:

  • Happ, R. (2020). International-vergleichende Analysen von ökonomischen Kompetenzen bei jungen Erwachsenen. Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, 116(3) (im Druck).
  • Happ, R., Kato, M., & Rüter, I. (in review). Results from the Test of Economic Literacy in Germany and Japan – a critical discussion on the gender effect. Citizenship, Social and Economics Education.
  • Happ, R., Schmidt, S. & Feng, H. (in prep.). The economic knowledge of German and Chinese students in comparison - the effect of gender, interest of the students and educational background of the parents on the economic knowledge. International Journal of Chinese Education.
  • Happ, R., Schmidt, S., Zlatkin-Troitschanskaia, O. & Walstad, B. (in prep.). Economic knowledge of high school students in the United States and Germany – the effects of gender and the preferred language of communication. Journal of Economic Education.

Das Projekt wird von Dr. Roland Happ (Institut Wirtschaftswissenschaften, Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik) durchgeführt.

Neben sportbezogenen Angeboten sind Hausaufgabenbetreuung (oder Lernzeiten), die quantitativ häufigsten Angebote an Ganztagsschulen. Zur Hausaufgabenbetreuung als Ganztagsangebot an Schulen wurden bisher die Perspektiven von Eltern – die sich eher unzufrieden mit der Hausaufgabenbetreuung an Ganztagsschulen äußern – und die Problematiken bezüglich der Zuständigkeit von Lehrkräften – die sich meist nur für ihr eigenes Fach zuständig fühlen und die individuellen Lernvoraussetzungen und –ziele der Schüler*innen eher nicht kennen – sowie die Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe beforscht. Jedoch ist in der Hausaufgabenforschung die Perspektive von Schüler*innen auf die schulische Hausaufgabenbetreuung bisher kaum thematisiert worden. Um dies zu ändern, werden kontrastive Fallbeispiele zwischen den unterschiedlichen Schulen sowie der Organisationsform (Hausaufgabenbetreuung vs. Lernzeit) zu drei Erhebungszeitpunkten hinsichtlich der Forschungsfragen untersucht, um mit Hilfe der Aufarbeitung der Daten der StEG-Tandem Studie einen DFG-Antrag zu verfassen.

Das Projekt wird von Dr. Pia Rother (Institut für Erziehungswissenschaft, AG Allgemeine Erziehungswissenschaft) und Dr. Markus Sauerwein (Fliedner Fachhochschule Düsseldorf, Theorien Sozialer Arbeit, Internationale Soziale Arbeit) durchgeführt.

2019

In dem interdisziplinären Forschungsprojekt werden sprachliche Lern- und Bildungsprozesse in unterrichtlichen Interaktionen an inklusiven und exklusiven Schulformen aus einer fachdidaktischen und sozialwissenschaftlichen Perspektive erforscht. Zur Anwendung kommt ein innovatives Forschungsdesign aus dokumentarischer videobasierter Unterrichtsforschung, sprachwissenschaftlichen Analysen sowie Methoden der Spracherwerbsforschung. Das stellt für die aktuelle Schul- und Unterrichtsforschung einen höchst relevanten und innovativen Beitrag dar. Insbesondere das Zusammenführen der Rekonstruktion von fachlichem Lernen in unterrichtlichen Interaktionen mit der Reflexion von Inklusion und Exklusion (auf der Ebene von Schulformen) knüpft an virulente Herausforderungen der Lehrerbildung an. Damit kann das Verbundprojekt einen bedeutsamen Beitrag für die thematische und insbesondere interdisziplinäre Weiterentwicklung des ZSBH leisten.

Das Projekt wird von Jun.-Prof. Dr. Anja Hackbarth (Institut für Erziehungswissenschaft, AG Schulpädagogik) und Prof. Dr. Anja Müller (Deutsches Institut, Spracherwerb und Sprachdidaktik des Deutschen) durchgeführt.

Die Fähigkeit das eigene Lernen zielgerichtet zu planen und zu steuern stellt eine Schlüsselqualifikation dar, die entscheidend für den Studienerfolg ist. Vielen Studierenden mangelt es jedoch an geeigneten Selbstregulationsstrategien. Daher ist es Ziel des Forschungsprojektes Studierende in der Entwicklung des selbstregulierten Lernens mithilfe von digitalen Lernplanern und individuellem Feedback zu unterstützen. Um dies zu untersuchen, füllen Studierende täglich morgens und abends über fünf Wochen einen digitalen, strukturierten Lernplaner aus. Der Lernplaner enthält offene und geschlossene Fragen zu mehreren Aspekten des selbstregulierten Lernens (z.B. Zielsetzung, Motivation, Zeitinvestment). Basierend auf den Angaben im Lernplaner wird ein automatisches, individuelles Feedback zu den Selbstregulationsstrategien generiert. Das vorliegende Forschungsvorhaben dient somit zum einen der Beschreibung des selbstregulierten Lernens über die Zeit. Wie verändern sich beispielsweise die Lernstrategien während der fünf Wochen? Darüber hinaus werden die Effekte von individuellem Feedback auf das Lernverhalten am darauffolgenden Tag untersucht. Wie wirkt sich Feedback am Abend auf das Lernen am nächsten Tag aus? Basierend auf theoretischen Vorannahmen und ersten eigenen Vorarbeiten wird erwartet, dass Feedback eine Reflexion über das eigene Vorgehen beim Lernen anstößt und sich dadurch positiv auf das Lernverhalten am nächsten Tag auswirkt. Das Feedback stellt somit eine Interventionsmaßnahme dar, die darauf abzielt, Studierende in ihrer Selbstregulation zu fördern.

Das Projekt wird von Maria Theobald, M.Sc. und Dr. Henrik Bellhäuser (Psychologie in den Bildungswissenschaften) durchgeführt.

Das Projekt untersucht einen spezifischen Fall historischer Wirklichkeit, der sich zwischen DDR und
südlichem Afrika aufspannt und unter der Perspektive der transnationalen Bildung (auch international) noch nicht empirisch untersucht wurde: Die sogenannten „DDR-Kinder aus Namibia“. Von 1979 bis 1989 werden etwa 430 namibische Kinder aus Flüchtlingslagern in Angola und Sambia in einem politisch gesteuerten Bildungsprojekt in die DDR gebracht. Das Ziel ist die Ausbildung der Kinder zur zukünftigen Elite Namibias. Organisiert wird das während des Unabhängigkeitskampfes begonnene Projekt von der namibischen Befreiungsbewegung SWAPO und der DDR-Führung. Ihre Kindheit verbringen die Kinder in einem Heim in Bellin (Mecklenburg), wo sie von (mitgereisten) namibischen und DDR-ErzieherInnen betreut werden. Sie besuchen im Nachbarort Zehna die Grundschule und später den Schul- und Internatskomplex „Schule der Freundschaft“ in Staßfurt bei Magdeburg. Ihnen wird neben der fachlichen Ausbildung auch eine politischideologische Erziehung im Sinne des Sozialismus zuteil. Die Ausbildung orientiert sich zwar am Lehrplan der DDR, hält aber zugleich die Bezüge zu Namibia über Sprache, Lieder, Tänze und das Feiern traditioneller Feste aufrecht. Mit der politischen Wende in Deutschland und der Unabhängigkeit Namibias in den Jahren 1989/90 werden die Kinder und Jugendlichen unvorbereitet nach Namibia gebracht. Dort erleben sie Ausgrenzung: „Ex-DDRler” zu sein und als „Schwarze/r“ Deutsch zu sprechen, ist ein Stigma. Aus dieser gesellschaftlichen Randposition heraus changieren die Biografien in der Folgezeit zwischen sozialem Auf- und Abstieg, zwischen Bleiben (Namibia), Gehen (Deutschland, Ausland) und Pendeln (zwischen Namibia, Deutschland und weiteren Ländern) sowie zwischen sozialer Einbindung oder Isolation, Anerkennungs- oder auch Missbrauchserfahrungen. Ziel des beantragten Projektes ist die Rekonstruktion der Flucht- und transnationalen Bildungsbiografien vor dem Hintergrund der im Feld relevant werdenden Heterogenitäts- und Ungleichheitsdimensionen. Untersuchungsleitend sind die Kategorien: (a) Lebensphase (Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter), (b) sozioökonomischer Status SWAPOFunktionärsfamilie/Kriegswaise), (c) Geschlecht, (e) Hautfarbe, (f) Sprache und (g) Nationalität. Das Projekt untersucht aus einem transnationalen und intersektionalen Anspruch heraus, wann und wie diese Differenzlinien zusammenspielen und Wirksamkeit im Hinblick auf die gesellschaftliche Positionierung entfalten. Ziel ist die Beantragung eines DFG-Projektes.

Das Projekt wird von Prof. Dr. Matthias D. Witte, Dr. Caroline Schmitt und Karin Müller, M.A. (Institut für Erziehungswissenschaft, AG Sozialpädagogik) durchgeführt.

Der Workshop ist in der Hochschulforschung angesiedelt. Geplante Teilnehmende sind VertreterInnen der Säule Hochschulforschung des ZSBH und KollegInnen der Soziologie und Higher Education Studies (Südafrika/Mosambik, Ghana) und der Soziologie und Anthropologie (Algerien). Ebenso wäre eine Beteiligung Naturwissenschaftler in ihrer Rolle als internationale Projektkoordination (ACADEMY, EU-INTRA-AFRICA, Algerien), möglich. Eine genaue Arbeitsrichtung kann noch nicht festgelegt werden, daher wird es zunächst darum gehen, Möglichkeiten der institutionellen Zusammenarbeit in der Doktorandenausbildung und/oder der Personal-Mobilität zu eruieren.

Das Projekt wird von Leonie Schoelen, M.A. durchgeführt.

2018

Der Sachunterricht in der Grundschule zeichnet sich durch eine vielperspektivische Struktur aus. Unter den Überbegriff „Sachunterricht“ fallen neben naturwissenschaftlichen auch technische, sozialwissenschaftliche, geographische und historische Inhalte. Schülerinnen und Schüler sollen möglichst in allen Fachfeldern Kompetenzerfahrungen sammeln. Da bislang keine Studien zu fachspezifischen Schwerpunktsetzungen im Sachunterricht vorliegen, wird anhand von Klassenbüchern und Interviews mit Lehrkräften analysiert, ob und inwiefern Lehrerinnen und Lehrer im Sachunterricht – etwa aufgrund eigener thematischer Präferenzen – bestimmte Fächer und Themen stärker gewichten und welche unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen es in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen gibt.

Das Projekt wird von Jun.-Prof. Dr. Katrin Gabriel-Busse und Jun.-Prof. Dr. Claudia Kastens (School of Education Wuppertal) durchgeführt.

Das Projekt fußt auf zwei Zielsetzungen: Erstens soll ein für den deutschsprachigen Raum entwickeltes und validiertes Testinstrument zur Erfassung der fachdidaktischen Kompetenzen von (angehenden) Lehrkräften im Fach Wirtschaft für die USA adaptiert werden. Zweitens soll dieser Einsatz in der Lehrkraftbildungspraxis erprobt werden, um im Anschluss daran erste vergleichende Analysen zur Lehrerbildung im Bereich Wirtschaft in Deutschland und den USA zu erstellen. Dabei trägt das Vorhaben nicht nur zur Entwicklung geeigneter Maßnahmen im Zuge der Professionalisierung der (angehenden) Lehrkräfte bei, sondern verhilft auch zu einer stärkeren internationalen Vernetzung und Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandortes Mainz zur Erforschung von Lehrkraftkompetenzen im kaufmännisch-verwaltenden Bereich.

Das Projekt wird von Univ.-Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia und Dr. Christiane Kuhn durchgeführt.

Wenn im Unterricht komplexe Sachverhalte vermittelt werden sollen, werden häufig Texte mit Bildern vernetzt oder durch Videosequenzen ergänzt. Dies führt zu einer dualen Codierung wichtiger Informationen, die sich förderlich auf das Lernen auswirken kann. Das Verstehen multipel codierter Informationen erfordert aber auch, dass diese integrativ verarbeitet werden. An diesen Prozessen ist maßgeblich das Arbeitsgedächtnis beteiligt, in dem alle lernrelevanten Informationen kurzzeitig gespeichert und zusammengeführt werden. Als eine Störquelle für diese kognitiven Speicher- und Verarbeitungsprozesse in der Schule wird die Lärmbelästigung während des Unterrichts identifiziert. Besonders irrelevante Hintergrundgeräusche scheinen zu einer Leistungsverminderung der Lernenden zu führen, die umso stärker ausfällt, je jünger die Lernenden sind. In insgesamt drei Teilstudien des Projekts wird untersucht, ob erstens die negative Auswirkung von Hintergrundgeräuschen durch Dual-Coding gemildert werden kann, zweitens die gleichzeitige Präsentation von Bild und Text (Arbeits-)Gedächtnis- und Lernprozesse unterstützen kann und drittens Dual-Coding-Prozesse in der Kindheit und im Jugendalter gleich effizient wirken, da sich die Arbeitsgedächtniskapazität in dieser Zeit entwickelt.

Das Projekt wird von Dr. habil. Bozana Meinhardt-Injac und Dr. habil. Christiane Baadte durchgeführt.

Das Projekt untersucht Lern- und Bildungsprozesse von Menschen in der dritten Lebensphase. Gemäß dem bildungspolitischen Konzept des Lebenslangen Lernens sollen Aussagen über die Entwicklungs- und Identitätsprozesse und den damit verbundenen längerfristigen Lern- und Bildungsprozessen in lebensweltlichen Rahmungen getroffen werden. Eine bereits 2006 erhobene empirische Materialbasis – bestehend aus 15 narrativen Interviews von Personen im Alter von 52 bis 68 Jahren – wird im Zuge des aktuellen Projekts durch eine zweite Erhebung zu einer Panelstudie ausgebaut. In längsschnittlicher Perspektive sollen somit Lern- und Lebenswege von Menschen auf dem Weg in die bzw. bereits in der dritten Lebensphase rekonstruiert und damit Erkenntnisse über das spezifische Lernen in der dritten Lebensphase gewonnen werden.

Das Projekt wird von Shevek K. Selbert, M.A., durchgeführt.